Bedrohungen 

Bedrohungen werden zunächst als unbeabsichtigt bzw. beabsichtigt
klassifiziert; zu letzteren gehören z.B. mutwillige Zerstörung, Manipu-
lation sowie das Ausspähen von Informationen. Die wesentlichen Bedro-
hungen bzw. Bedrohungslagen lassen sich grob in vier Kategorien ein-
teilen:

      • Naturkatastrophen wie Feuer, Wasser, Wind, Erdbeben…
      • Ausfälle der Hardware, der Software und der Infrastruktur
        (Energie, Klima, Gebäudetechnik etc.)
      • Malware oder Sabotage-Software wie Computerviren,
        Würmer, Trojaner etc.
      • Zugriff durch nicht-autorisierte Personen ("Hacker"); diese
        können von außen, aber auch von innen drohen: Zunehmend
        erfahren wir von spektakulären Fällen des Datenmissbrauchs
        in Großunternehmen durch interne Mitarbeiter. Die Motiva-
        tionsskala der Täter reicht von persönlicher Bereicherung
        über Racheakte bis zur Offenlegung von betrügerischem
        Vorgehen von Kollegen.

Bedrohungen durch Malware und menschliches Fehlverhalten sind
mittlerweile alltägliche Realität. Die Intensität dieser Bedrohung hat
durch den technischen und kulturellen Wandel unserer Gesellschaft in
den letzten Jahren stark zugenommen und wird noch weiter zunehmen.
Ein allgemeines, für alle gültiges Sicherheitsmanagement gibt es nicht.
Deshalb sind Sicherheitskonzepte stets individuell für ein Unternehmen
oder eine Organisation zu entwickeln.

 

 

 
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