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Sichere Kommunikation 

Beispiel E-Mail-Kommunikation: Ohne sie geht heute nichts mehr. Dabei
ist gerade das E-Mail-Szenarium einer Vielzahl von Bedrohungen ausge-
setzt. Geeignete Schutzmaßnahmen umfassen Verschlüsselung und Sig-
natur sowie ergänzende Maßnahmen bezüglich Malware und SPAM.

Aber: Technik allein leistet keinen vollständigen Schutz, wenn der Faktor
"Mensch" außer Acht gelassen wird. Nur durch die Verbindung von
technischen Maßnahmen mit geschulten und sensibilisierten Mitarbei-
tern, die verantwortungsbewusst mit den Daten des Unternehmens
umgehen, wird ein akzeptables Schutzniveau erreicht.

Wie in anderen Bereichen der IT-Sicherheit sind auch bei der elektro-
nische Kommunikation Verfügbarkeit, Integrität, Vertraulichkeit und
Eindeutigkeit als maßgebliche Ziele definiert:

• Die Vertraulichkeit einer Nachricht wird sichergestellt: Nur 
   der autorisierte Empfänger soll in der Lage sein, den Inhalt
   der Nachricht im Klartext zu erhalten.

• Die Datenintegrität einer Nachricht wird geschützt: Der Emp-
   fänger kann mithilfe von Prüfalgorithmen feststellen, ob eine
   Nachricht seit ihrem Übertragungsbeginn verändert worden
   ist.

• Der Absender wird eindeutig identifiziert (Authentifizierung):
   Es wird der Nachweis erbracht, dass die Nachricht von einer
   bestimmten Person gesendet wurde.

• Der Absender einer Nachricht wird eindeutig nachgewiesen:
   Er soll nicht in der Lage sein, seine Urheberschaft zu bestrei-
   ten.

Hinsichtlich der technischen Maßnahmen, die hierbei zum Einsatz
kommen, bedient sich die IT-Sicherheit der der Methoden der Krypto-
graphie. Diese ist die Schlüsseltechnologie der IT-Sicherheit und das
Fundament vertraulicher Kommunikation und Datenhaltung.


 

 

 
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